Einbürgerungstest

In vielen Ländern ist es schon lange üblich, dass Menschen die die Staatsbürgerschaft haben wollen, erst einmal beweisen müssen, dass sie das Land wirklich kennen. Seit wenigen Jahren ist das auch in Deutschland der Fall, auch wenn es hier für sehr viele Diskussionen gesorgt hat. Sinn des Einbürgerungstestes ist es, zu prüfen, ob der Einbürgerungswillige sich schon so weit integriert hat, dass er ohne größere Probleme in Deutschland zurecht kommt. Abgefragt werden dabei Sachen aus der deutschen Geschichte und des Staatswesens. Aber auch die Kenntnisse in der Sprache und der Kultur werden getestet. Nur wenn der Einbürgerungswillige über grundlegende Kenntnisse verfügt, kann er damit rechnen einen deutschen Pass zu bekommen. Durchgeführt wird dieser Test in den meisten Ländern, auch in Deutschland von der Behörde, die auch darüber zu entscheiden hat, ob einer Einbürgerung stattgegeben wird oder nicht. Lange Zeit wurde in Deutschland über den Inhalt dieser Tests diskutiert. Verschiedene behördliche Stellen waren der Meinung, dass auch Fragen und Gesinnungen Teil des Testes werden sollte. Nach vielen Diskussionen wurde das aber dann doch abgelehnt. Seit 2008 gibt es den Einbürgerungstest in ganz Deutschland mit den gleichen Fragen. Insgesamt umfasst der Einbürgerungstest 300 Fragen, die alle in Deutsch beantwortet werden müssen. Natürlich reicht es nicht, einfach nur an einem Test teilzunehmen um die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen. Es müssen zusätzlich noch andere Voraussetzungen stimmen und einige Unterlagen vorgelegt werden. Sinn und Zweck vom Einbürgerungstest ist es nicht, den Antrag Stellenden die eigene Identität zu nehmen, sondern es soll lediglich getestet werden, ob sie sich in Deutschland so weit integriert haben, um hier zu leben.

Mehr zum Thema:


Powered by Wordpress. Theme: Supermodne.