Barack Obama Außenpolitik

Barack Obama hatte seinen Anhängern im Wahlkampf versprochen, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten zu verbessern und Alleingänge der USA zu beenden. Durch die Verbesserung der Außenpolitik wollte Barack Obama das Vertrauen der Staatengemeinschaft zurückgewinnen.

Bereits am 27. Februar 2009 tat Barack Obama den ersten wichtigen Schritt, um seine Wahlversprechen für die verbesserte Außenpolitik umzusetzen. Er ordnete den Abzug eines Großteils der im Irak stationierten Truppen an und verkündete damit das Ende der Kampfmissionen im Irak. Die US-Truppen sollten das Land bis Ende 2011 verlassen haben. Nur einige wenige Soldaten sollten zum Schutz der Botschaft im Irak bleiben und außerdem helfen, irakische Militärsoldaten zu trainieren.

Das erste offizielle Interview zum Thema Außenpolitik gab Barack Obama im März 2009 dem Sender Al Arabiya und bot dem Iran zu deren Neujahrsfest am 19. März eine Partnerschaft an.

Im April 2009 startete Barack Obama seine Europareise, um die Außenpolitik der USA zu verbessern. Um das Verhältnis der westlichen Länder mit der muslimischen Welt zu stärken, warb er für den Eintritt der Türkei in die Europäische Union. Ein weiteres Wahlversprechen für die amerikanische Außenpolitik von Barack Obama war es, die Entwicklungshilfe der USA innerhalb drei Jahren zu verdoppeln und eine Strategie zu entwickeln, die weltweit herrschende Armut zur reduzieren. Nachdem am 12. Januar 2010 der Inselstaat Haiti von einem schweren Erdbeben getroffen wurde, gewährte Barack Obama am 14. Januar eine Soforthilfe von 100 Millionen US-Dollar und schickte Soldaten und medizinisches Personal in das Katastrophengebiet. Auch für die Flutopfer von Pakistan im August 2010 entsandte Barack Obamas Außenpolitik amerikanische Armeehubschrauber zur Unterstützung der Ersthelfer und zur Ausgabe von Mahlzeiten für die Opfer und 230 Millionen US-Dollar Soforthilfe.


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