Barack Obama Amtseinführung
Die offizielle Barack Obama Amtseinführung fand am 20. Januar 2009 statt. Angereist kam Barack Obama zur Amtseinführung mit dem historischen Abraham Lincoln Eisenbahnzug am 17. Januar 2001. Zu seinen Ehren wurde am 18. Januar ein Rockkonzert vor dem Kapitol in Washington veranstaltet, das er mit seiner Familie besuchte. Zur Zeremonie am 20. Januar sprach Gene Robinson, der Bischof der Episcopal Diocese of New Hampshire das Eröffnungsgebet, das Schlussgebet übernahm der Pfarrer und Bürgerrechtler Joseph Lowery. Um 12:05 war es dann so weit, zur Amtseinführung sprach Barack Obama den Amtseid vor Richter John Roberts. Diesen Eid sprach Barack Obama zwei Tage darauf ein zweites Mal im Weißen Haus, da bei der Barack Obama Amtseinführung einige Fehler im Satzbau des Amtseids unterlaufen waren.
Noch am selben Tag seiner Amtseinführung setzte Barack Obama die ersten angekündigten Maßnahmen in die Tat um und ordnete die Prüfung aller noch nicht in Kraft getretenen Verordnungen seines Vorgängers an. Schon am 21. Januar 2009 gab er den Befehl, alle Militärgerichtsverfahren, die gegen Häftlinge im Gefangenlager „Guantanamo Bay“ liefen, für 120 Tage stillzulegen und die Anklagen erneut juristisch zu prüfen. Schließlich hatte Barack Obama vor seiner Amtseinführung im Wahlkampf versprochen, den „Military Commissions Act“ außer Kraft zu setzten. Er erteilte am 23. Januar 2009 der CIA, dem US-Geheimdienst das Verbot, Häftlinge zu foltern und gab den Befehl, das Lager „Guantanamo Bay“ innerhalb eines Jahres aufzulösen und alle weiteren Geheimgefängnisse zu schließen.
Auch in den folgenden Tagen nach seiner Amtseinführung blieb Barack Obama nicht untätig. Er verfügte eine Einkommensobergrenze für Mitglieder der Regierung und veröffentlichte alle Regierungsbeschlüsse, die sein Vorgänger George W. Bush vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hatte.